Kanzlei für Familien- und Erbrecht - Rechtsanwältin Angela Voß

Rechtsanwältin Angela Voß

Gebühren

Selbstverständlich entstehen bei der Beauftragung meiner Person - wie bei der Beauftragung jedes anderen Dienstleisters - Gebühren. Welche Gebühren ein Rechtsanwalt für welche Leistung in Rechnung stellen darf, regeln in Deutschland die gesetzlichen Bestimmungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Die Höhe der Gebühren hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise von der Schwierigkeit und dem Umfang des Mandantes aber auch von der Qualifikation des Rechtsanwaltes.

Zunächst macht es Sinn einen Termin zur Erstberatung bei mir zu vereinbaren. Welche Gebühren dafür entstehen, ob eine Rechtsschutzversicherung eingreift oder ob Sie eventuell staatliche Hilfe in Anspruch nehmen können, entnehmen Sie bitte den folgenden Absätzen.

Als Selbstzahler

Für die Erstberatung eines Verbrauchers (im Unterschied zu einen Unternehmer) sind die gesetzlichen Kosten auf einen Betrag in Höhe von maximal 249,90 € (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) begrenzt.

Für eine Erstberatung berechne ich einen Betrag in Höhe von 150 € (inkl. Mehrwertsteuer).

Sollte nach der Erstberatung durch Sie ein Mandat erteilt werden, informiere ich Sie im Rahmen der Erstberatung über die voraussichtlich entstehenden Rechtsanwaltsgebühren.

MIt Rechtsschutzversicherung

Für den Fall, dass Sie rechtsschutzversichert sind ist es möglich, dass Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten für die Durchsetzung Ihrer Interessen übernimmt. Informieren Sie sich am besten zuvor bei Ihrer Rechtschutzversicherung, ob die gewünschte Beratung oder die Führung des Verfahrens von der Deckung Ihrer Rechtsschutzversicherung umfasst ist. Idealerweise erhalten Sie eine sog. Deckungszusage, die Sie bereits zum ersten Termin mitbringen. Die entstehenden Gebühren rechne ich sodann mit Ihrer Rechtsschutzversicherung ab. Bitte beachten Sie, dass oftmal eine Selbstbeteiligung vereinbart ist; dies erfragen Sie bitte bei Ihrer Rechtsschutzversicherung.

Beratungs- und Prozesskostenhilfe

Wenn Sie ein geringes EInkommen haben und/oder hohe Verbindlichkeiten, ist es möglich, dass Sie bedürftig sind und damit einen Anspruch auf Beratungs- oder Prozesskostenhilfe (bzw. Verfahrenskostenhilfe im Familienrecht) haben.

Die Beratungshilfe (BRH) ermöglicht Ihnen eine außergerichtliche Beratung und Vertretung durch einen Rechtsanwalt. Die Prozesskostenhilfe (PKH) bzw. Verfahrenskostenhilfe (VKH) können Sie beantragen, wenn Sie ein gerichtliches Verfahren führen oder sich gegen ein gerichtliches Verfahren wehren müssen.

Ob Sie einen Anspruch auf BRH oder PKH/VKH haben, richtet sich nach Ihrem Einkommen und Vermögen und bei der PKH/VKH parallel nach der Frage, ob Erfolgsaussichten bestehen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie bereits zum ersten Gespräch einen BRH-Schein mitbringen und hierneben einen Eigenanteil in Höhe von 15 € leisten. Den BRH-Schein erhalten Sie bei Ihrem örtlichen Amtsgericht.

Sollte ein gerichtliches Verfahren notwendig werden, übersende ich Ihnen einen Antrag auf PKH/VKH. Nach Übersendung durch Sie beantrage ich PKH/VKH im gerichtlichen Verfahren.

Alle weiteren Punkte besprechen wir im Rahmen der Erstberatung.